Island
Island (Iceland; Lýðveldið Ísland) ist eine Insel zwischen dem Nordatlantik und der Grönländischen See. Sie liegt nordwestlich von Großbritannien. Es handelt sich mit 103.000 km² um den zweitgrößten Inselstaat Europas und gleichzeitig die größte Vulkaninsel der Welt. Die Sommermonate sind eher kühl und feucht, der Winter mild und windig.
Neben dem Vulkanismus und dem Wasserreichtum ist Island bekannt für seine heißen Quellen, insbesondere für die Geysire. In Island befindet sich auch die Springquelle, die als erste den Namen Geysir trug und Namensgeber für viele weitere Quellen war. Geysir bedeutet übersetzt „schnell hervorsprudeln”. Der große Geysir in Island ist seit einem schweren Erdbeben im Jahre 2000 wieder aktiv.
Ebenfalls eine Touristenattraktion ist das Islandpferd. Es ist aufgrund seiner Stockmaße eigentlich ein Pony und wurde im 9. Jahrhundert von den Wikingern auf die Insel gebracht. Damals als Helfer bei der Besiedlung und als Hauptnahrung der Bevölkerung. Heute wird das Islandpferd zum Schaftrieb eingesetzt und ist zudem ein Exportschlager in alle Länder dieser Erde.
Reykjavik ist Islands Hauptstadt und Anlaufpunkt für Reisende aus der ganzen Welt. Neben beheizten Bürgersteigen und Golfplätzen, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, ist Reykjavik auch für ihre Bäder bekannt. Schwimmen neben Eis und Schnee ist hier nichts Besonderes. Die Schwimmbäder sind meist unter freiem Himmel, gefüllt mit Wasser aus heißen Thermen. Das wohl bekannteste Bad ist die Blaue Lagune.
Aber auch die Nachtschwärmer kommen auf ihre Kosten. Reykjavik ist eine Partystadt. Der Eintritt in die Clubs kostet in der Regel nichts, die Preise für Alkohol sind allerdings gepfeffert. Der guten Stimmung tut das allerdings keinen Abbruch, die Isländer trinken sich eben zu hause warm und treffen sich erst später in den Clubs.
Übrigens, die meisten Isländer glauben an die Existenz von Elfen. Aus diesem Grund wurden schon Straßen verlegt, denn die Behausung einer Elfe sollte keinesfalls abgerissen werden.
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